Freitag, 17. März 2017

Alte Schranken deutscher und polnischer Bauart in 1:25

Wieder einmal ein tolles Modell von Paweł Adamowicz: Mechanische Schranken der Einheitsbauform der polnischen und deutschen Eisenbahnen. Es sind 12 verschiedene Schrankenbaumlängen (von 2 m bis 13 m), 3 Ausführungsformen des Lagerbocks möglich. Dazu viel Zubehör: Läutewerk, Gitterbehang, Schrankenbaumstütze freistehend fest oder beweglich am Schrankenbaum, Signalkontakt, Leitungszuführungskasten.

DOWNLOAD



Mittwoch, 15. Februar 2017

Railtalk Magazin - aktuelle Ausgabe zum Download

Dieses hervorragende Onlinemagazin gibt es jetzt schon mit der Ausgabe 125. Wie immer mit dem Focus auf britischen Bahnen. Hier aber auch wieder sehr schöne Fotos, auch von Museumsbahnen oder z.B. der Class 66 der DB in England.



Dienstag, 14. Februar 2017

Logging Railway am Horn Lake, British Columbia - 1929

Es gibt nicht viele Filmdokumente über die sehr interessanten Holzfällerbahnen in den USA oder Kanada. Hier einige sehr schöne Szenen, die auch den Modellbahner zur Nachbildung inspirieren können.



Mittwoch, 8. Februar 2017

Lucky n Knotts Mine Supply - neuer Download bei CLEVER-Models

Wie bereits vor einigen Tagen von CLEVER-Models angekündigt, gibt es jetzt ein neues kostenloses Modell. Durch die Bauart und die schöne Alterung ist dieses für Bergbauregionen in den Rockies, und nicht nur dort, so typische Gebäude sehr gut zu gebrauchen. Hier gibt es wohl unzählige Möglichkeiten zum "Kitbashing". DOWNLOAD (auf der Seite nach unten scrollen)

Hier eine Übersicht der Pdf-Bögen, die alle einzeln ladbar sind. Massstab 1:48 (US O-Scale), sehr gut skalierbar.




Dienstag, 31. Januar 2017

Memories of the Erie Lackawanna Railroad

In diesen Videos gibt es nicht nur schöne und interessante Lokomotiven zu sehen sondern auch zu hören. Der Sound der 60er und 70er ist einfach phantastisch.



Die Erie Lackawanna Railroad (EL) war eine US-amerikanische Eisenbahngesellschaft. Der Firmensitz war in Cleveland (Ohio). Sie bediente ein Netz von rund 5.000 Kilometern im Norden der USA zwischen Chicago, Cleveland, Buffalo und New York City.
Sie entstand am 17. Oktober 1960 aus der Fusion der Erie Railroad mit der Delaware, Lackawanna and Western Railroad. Beide Unternehmen schrieben zu diesem Zeitpunkt bereits Verluste. Dies setzte sich auch in den Folgejahren, außer 1965 und 1966, fort.
Eine der ersten Maßnahmen war die Reduzierung des Personenverkehrs. Die meisten Fernverkehrszüge wurden in den 1960er Jahren gekürzt. 1970 fuhr der letzte Zug auf der Strecke Chicago - Hoboken. Einzig die Nahverkehrsleistungen zwischen Cleveland und Youngstown (bis 1977) sowie in New Jersey blieben bestehen. Ab 1967 begann der Staat New Jersey den Nahverkehr zu subventionieren. Es konnten deshalb neue Wagen und Lokomotiven gekauft werden.



Anfang der 1960er Jahre begann sich eine Fusionswelle bei den Eisenbahnen des Nordostens abzuzeichnen. Die Erie Lackwanna bemühte sich deshalb in ein von der Norfolk and Western Railway angeführtes Unternehmen integriert zu werden. Als Vorstufe zu einer geplanten Fusion zwischen der Norfolk & Western Railway und der Chesapeake and Ohio Railway wurde die Holding Dereco gegründet. Obwohl die Fusion platzte wurde die Dereco als Norfolk & Western-Tochter gegründet und übernahm 1968 das Eigentum an der Erie Lackawanna. Im Rahmen dieser Übernahme änderte sich der Name in Erie Lackawanna Railway.



Am 22. Juni 1972 kam es durch den Wirbelsturm Agnes zu starken Zerstörungen an den Bahnanlagen. Die Schadenshöhe betrug ca. 9,2 Millionen Dollar, in deren Folge die Erie Lackawanna am 26. Juni 1972 Bankrott anmelden musste. Der ursprüngliche Plan die Erie Lackawanna in das Chessie System zu integrieren wurde aufgegeben. Deshalb erfolgte mit der Gründung der Conrail am 1. April 1976 auch die Übernahme der Erie Lackwanna. Die meisten Strecken der Erie Lackawanna wurden in der Folgezeit von der Conrail stillgelegt oder an Shortlines verkauft. Die für den Nahverkehr benötigten Strecken in New Jersey wurden von der NJ Transit erworben.


Santa Fe Railroad Loaded For War

In diesem Werbefilm zeigt die AT&SF welcher enorme Einsatz während des 2. Weltkrieges von den US-Eisenbahnen geleistet wurde. Nicht gesagt wurde bei dem vielen Pathos aber, wieviel die Bahnen in dieser Zeit auch verdient haben. 

Norfolk and Western Modern Coal Burning Steam Locomotive

Dies ist ein Film produziert von der Norfolk and Western Railway im Jahr 1944. Es werden die damals modernsten kohlegefeuerten Dampfloks vorgestellt.


Baltimore & Ohio Railroad Passenger Train

Ein Werbefilm der B&O aus den 40er Jahren. Sehenswert...




Dienstag, 17. Januar 2017

Für den Auto-Fan: Die automobilen Erinnerungen von Dante Giacosa


"Forty Years of Design with Fiat" by Dante Giacosa

Dante Giacosa (1905-1996) gibt hier einiges von seinen Erinnerungen und Insiderwissen über die Entwicklung der bekanntesten Fiats weiter, vom Topolino zum 127, 1400, 600, Nuova 500, 850, 124, 128 und viele weitere Modelle.

Dieses Buch, lange nicht mehr erhältlich, wurde erstmals im Jahr 1979 veröffentlicht. Eine zweite, erweiterte Auflage erschien 1988. Diese von Fiat freigegebene Version entspricht der ersten Auflage, ist nur in digitaler Form erhältlich und auch voll durchsuchbar. 
  • Dante Giacosa - Forty Years of Design with Fiat

Montag, 16. Januar 2017

Die Bahn im Jahre 1958: In großen Zügen - Eine Studie über die arme, reiche Bundesbahn

Eine Dokumentation über die Deutsche Bundesbahn in den 50er Jahren, kurz nachdem der Trans Europ Express auf die Schiene gebracht wurde. 33000 Züge der Bundesbahn verkehren tagtäglich und würde man alle Güterwagons zusammenkoppeln, käme eine Strecke von Hamburg nach Frankfurt zustande. Damit ist die Deutsche Bundesbahn das größte Verkehrsunternehmer der Welt.



Eine Produktion des Hessischen Rundfunks, 1958

Dienstag, 10. Januar 2017

Kalender mit historischen Kartonmodellen

Meinen Kartonmodellkalender, den ich für ein deutsches Kartonmodellforum erstellt habe, möchte ich hier auch allen Besuchern dieses Blogs anbieten.




Download (Pdf)

Sonntag, 8. Januar 2017

ARGE-S Schmalspurkalender 2017

Wie jedes Jahr überrascht uns die ARGE-S mit ihrem Kalender. Für alle, die an diesem Thema gefallen finden , hier der Link zum Download: (Kalender 2017 als pdf Download - ca. 9MB)

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Kartonmodelle von AMTRAK Waggons des Herstellers BUDD

Die bekannten Edelstahlwaggons von BUDD in  AMTRAK-Farben als relativ einfache Kartonmodelle von FDS.


























Download:  Coach    Lounge     Baggage    alle als Pdf

Dazu passend ein einfacher AMTRAK Bahnhof: Depot  als Pdf




Montag, 12. Dezember 2016

Broschüren der AT&SF

Wie alle anderen großen US-Bahngesellschaften hat auch die "Santa Fe" von Beginn an viel für eine gute Werbung und Information der Öffentlichkeit getan. Hier stelle ich drei Broschüren vor, die die Bahngesellschaft und den Bahnbetrieb beschreiben bzw. speziell an den Modellbahner gerichtet auch Planzeichnungen für den Modellbau bereitstellen.

 

Kalender mit historischen Aufnahmen von hölzernen Eisenbahnbrücken


Trestles, diese so zerbrechlich wirkenden rustikalen Holzbrücken, sind uns seit jeher aus vielen Western bekannt. Diese Brücken wurden aber nicht nur in Nordamerika gebaut, es gab sie überall. Oft nur als kurzzeitige Lösung bis zum Bau dauerhafterer Typen gebaut, haben viele dieser Trestles doch überlebt. Für den Modellbahner sind sie ein dankbares Bastelobjekt, da sehr flexibel einzusetzen.

Den Kalender 2017 „Trestles - Eisenbahnbrücken aus Holz“ gibt es hier: Download als Pdf

Mein "Steam in Colorado" Kalender 2017 zum Download

Auch dieses Jahr gibt es natürlich wieder einen Kalender für die Dampflok- und Schmalspurfreunde. "Steam in Colorado", wie immer als kostenloser Download. My international friends: Please feel free to download your calendar.


Colorado Narrow Gauge: Kalender als Pdf

Mein "US-Dieselpower" Kalender 2017 zum Download

Meinen aktuellen Kalender "US-Dieselpower", wie immer als kostenloser Download. My international friends: Please feel free to download your calendar. 
 


US-Diesel in Action: Download als Pdf



Freitag, 9. Dezember 2016

California Narrow Gauge

Die Waggonbaufirma Carter aus Kalifornien enstand in den 1870er Jahren. Dieser Film zeigt die Bauweise dieser eigentlich recht einfachen Bahnfahrzeuge und deren Einsatz. Im Film wird aber auch die Entstehung der Schmalspurbahnen rund um San Francisco, deren lokaler Einfluss und ihr Verschwinden beschrieben.



SPCRR HotBox, ein Newsletter zum Thema:

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Montag, 5. Dezember 2016

El Paso`s best little Hobby Shop: Woodie`s Train Shop

Ich habe in den Jahren 1981 und 1985 in El Paso stets bei Woodies vorbei geschaut. Ein kleiner Modellbahnladen mit sehr persönlicher Betreuung der Kunden. Dort habe ich meine ersten US-Modelle gekauft. Eine schöne Zeit. Hier ein altes Foto aus 1985 und, man glaubt es kaum, ein Videoclip auf Youtube. Da kommen die Erinnerungen zurück...





New York Central Streamliner

Eine kleine, informative Broschüre über die berühmten, dampfgeführten Streamliner der Central.               

Norfolk & Western Class J Lokomotiven - Broschüre zum Download

Von der Klasse der "Northern" - 4-8-4 - wurden in Nordamerika (Kanada, USA und Mexiko) zwischen 1926 und 1950 insgesamt 1126 Exemplare gebaut, wovon die Canadian National Railway mit 203 Stück die meisten besaß. Die schnellste an einer Northern unter kontrollierten Bedingungen gemessene Geschwindigkeit erreichte die abgebildete Klasse J der Norfolk & Western Railroad. Trotz ihrer mit 1778 mm nicht sehr großen Treibräder erreichte die Lokomotive Nr. 610 bei Vergleichsfahrten mit der Klasse T1 der Pennsylvania Railroad eine Geschwindigkeit von 177 km/h. Anderen Lokomotiven, wie die Klasse S-1 (Niagara) der NYC und der Class 2900 der ATSF werden sogar noch höhere Geschwindigkeiten nachgesagt. Alle diese Lokomotiven überschritten im täglichen Betrieb regelmäßig die 100-mph-Grenze (161 km/h) und waren damit die schnellsten vierfach gekuppelten Lokomotiven überhaupt.

 DOWNLOAD der Broschüre (Pdf)

Donnerstag, 17. November 2016

Berühmte Schmalspurstrecken in Colorado

Die Georgetown Loop Railroad ist der 4,8 km (3 Meilen) lange Abschnitt der von der Union Pacific Railroad 1881 in Betrieb genommenen Georgetown, Breckenridge und Leadville Railroad, der auf der Devil’s Gate High Bridge, einer 29 m (95 Fuß) hohen Trestle-Brücke, über den Clear Creek Canyon führt. Das besondere dabei ist, dass die Bahnstrecke sich dabei selbst überbrückt. Ursprünglich wurde die Bahnlinie in den 1870er Jahren während der Zeit des Goldrausches in Colorado erbaut und diente zunächst dazu, die Erträge aus der Silbermine Lebanon in Silver Plume nach Leadville zu transportieren, und entwickelte sich dann zu einer von Colorados ersten Touristenattraktionen.

Die berühmte Highbridge, ein Ausschnitt aus dem folgenden Bild
Die gesamte "Loop" - anklicken für volle Größe
Die D&RG baute von Pueblo aus westwärts und erreichte Cañon City 1874. Die Linie wurde nun durch die Royal Gorge gebaut und erreichte Salida (Colorado) am 20. Mai 1880. Ein Jahr später war das nördlich gelegene Leadville erreicht. Von Salida aus baute die D&RG eine weitere Strecke westwärts über den Marshall Pass (3.305 m), wo die Nordamerikanische kontinentale Wasserscheide überschritten wurde, und erreichte Gunnison (Colorado) am 6. August 1881. Hinter Gunnison erreichte die Bahn den berühmten Black Canyon. Die Gleise verließen den immer schwieriger zu trassierenden Canyon bei Cimmaron und überquerten den Cerro Summit, wodurch schließlich am 8. September 1882 Montrose (Colorado) erreicht wurde. Ab Montrose wurde im März 1883 eine Linie über Delta nach Grand Junction und dort eine Verbindung mit der Rio Grande Western Railroad eröffnet, wodurch eine durchgehende Schmalspurlinie von Denver nach Salt Lake City zustande kam.

Marshall Pass Strecke - anklicken für volle Größe

Freitag, 11. November 2016

Malcolm Furlows Denver & Rio Chama Western

Der amerikanische Künstler (Musiker, Fotograf, Maler, Grafiker, Bildhauer) hat auch eine modellbahnerische Vergangenheit. In den beginnenden 80er Jahren veröffentlichte Furlow etliche Artikel mit seinen hervorragenden Fotos in den gängigen Zeitschriften, wie z.B. Model Railroader und Railroad Modelcraftsman. Von der Anlage ist seit Jahren nichts mehr zu sehen. Es ist auch nicht bekannt ob er überhaupt noch mit dem Thema Modellbahn befasst ist. Hier nun ein paar alte Bilder der immer noch faszinierenden Anlage. Furlows dramatisierender Landschaftsbau ist bis heute unerreicht.


Bugatti-Triebwagen: Geschichte und Kartonmodell

Die Bugatti-Triebwagen waren vom Automobilhersteller Bugatti gebaute Verbrennungstriebwagen, die zwischen 1933 und 1958 in mehreren Varianten im Schienenverkehr in Frankreich eingesetzt waren.Chemins de fer de l'État (ETAT), einige Exemplare gingen auch an die Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée (PLM) und die Réseau ferroviaire d’Alsace-Lorraine (AL). In den französischen Staatsbahnen (SNCF) wurde eine Serie als XB 1000 bezeichnet.




Um die bereits vorproduzierten Motoren für den Bugatti Royale zu verwerten, nahm Ettore Bugatti 1932 einen Auftrag der französischen Staatseisenbahn ETAT – einem Vorläufer der heutigen SNCF – an und konstruierte einen Triebwagen, von Bugatti offiziell Wagon Rapide oder kurz WR genannt. In nur neun Monaten entwickelte die Firma ein Fahrzeug, das diverse technische Anleihen am Automobilbau nahm.Angetrieben wurde der Triebwagen von Achtzylinder-Reihen-Benzinmotoren mit einer obenliegenden Nockenwelle und einem Hubraum von 12.750 cm³. Versorgt wurden die Motoren von je zwei Zenith-Vergasern, die nur in drei Stufen reguliert werden konnten. Des Weiteren wiesen die Motoren eine Doppelzündung und eine Trockensumpfschmierung auf. Die Leistung der Motoren wurde für den Einsatz im Triebwagen auf 147 kW (200 PS) bei 2.000/min reduziert. Betrieben wurden sie mit einer Mischung aus Benzin, Benzol und Alkohol.

Die Motoren waren bei den verschiedenen Modellen unterschiedlich angeordnet. Im Modell Présidentielle standen die vier Motoren in der Mitte des Triebwagens quer zur Fahrtrichtung nebeneinander. Je zwei Motoren waren mechanisch miteinander gekoppelt und trieben über Umkehrgetriebe, Hydraulikkupplung und Kardanwelle die mittleren beiden Achsen je eines vierachsigen Drehgestells an.
Die Modelle WL waren mit nur zwei Motoren ausgestattet, die in der Mitte des Fahrzeugs längs an einer Seite standen. Sie trieben über eine hydraulische Kupplung und eine Kardanwelle nur die Achse an, die am nächsten zur Wagenmitte lag. Je ein Umkehrgetriebe war direkt an der angetriebenen Achse montiert.
Die dreiteiligen Gelenkzüge Triple waren wiederum mit vier Motoren ausgestattet, die ebenfalls längs in der Mitte des Triebwagens – der sich in der Mitte des Zuges befand – eingebaut waren; allerdings je zwei Motoren hintereinander an je einer Seite des Wagens. Die beiden vorderen Motoren trieben je eine Achse des vorderen Drehgestells an, der in Fahrtrichtung rechte Motor die hinterste, der linke Motor die zweite Achse. Die beiden hinteren Motoren trieben spiegelbildlich zwei der hinteren Achsen an. Da die spezifische Leistung der Triple niedriger war als die der anderen Ausführungen, erfolgte die Kraftübertragung über je ein elektromagnetisches Untersetzungsgetriebe der Marke Cotal pro Kardanwelle. Auch hier war je ein Umkehrgetriebe direkt an jeder angetriebenen Achse montiert.
Gebremst wurde der Triebwagen mit Trommelbremsen. Diese Bremsen waren sehr effektiv, verschlissen aber schnell. Die Räder waren mit einer Lage Gummi zwischen Rad und Radreifen ausgestattet. Je zwei Achsen waren mit einem Blattfederpaket gegen das Drehgestell gefedert.
Die Karosserie war leicht – das Gesamtgewicht betrug lediglich 35 t – und aerodynamisch konstruiert; der Führerstand befand sich über dem Motorenabteil in der Mitte des Zuges. Der Fahrzeugführer blickte über das Dach des Triebwagens, was vor allem bei den späteren Gelenktriebwagen eine stark eingeschränkte Sicht direkt vor das Fahrzeug mit sich brachte.
Das Fahrzeug wurde 1933 fertiggestellt. Bei ersten Testfahrten erreichte es 172 km/h und war damit eines der ersten modernen Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge. (aus Wikipedia)



Montag, 24. Oktober 2016

Straßenbahn Olsztyn - ein sehr schönes Kartonmodell aus Polen

 Meterspuriger Straßenbahnbetrieb von 1907 bis 1965

 Die Straßenbahn Olsztyn verkehrte von 1907 bis 1965 in Allenstein/Olsztyn, heute Woiwodschaft Ermland-Masuren (Polen).

In der in Ostpreußen (Königreich Preußen, Deutsches Kaiserreich) gelegenen Stadt Allenstein wurde zu Beginn der 1900er Jahre die Errichtung einer elektrischen Straßenbahn diskutiert. Da kein privater Unternehmer Interesse zeigte, beschloss die Stadtverwaltung am 17. Juli 1906 den Bau von Elektrizitätswerk und Straßenbahn. Die Straßenbahn wurde eingleisig und in Meterspur gebaut. Am 15. Dezember 1907 wurde der Betrieb aufgenommen, es verkehrten zwei Linien:
Linie 1 Bahnhof–Remontemarkt (heute: Dworzec Główny–Plac Roosevelta)
Linie 2 Guttstädter Straße–Jakobsberg (heute: 1 Maja–Jakubowo)
1909 wurde Linie 1 vom Remontemarkt zum Eisenbahnhaltepunkt Allenstein West (heute: Dworzec Olsztyn Zachodni) verlängert. Linie 1 verkehrten alle 7,5 Minuten, Linie 2 alle 15 Minuten.
Eine weitere Anpassung an das Wachstum der Stadt erfolgte zunächst nicht. Erst 1930 wurde das Straßenbahnnetz letztmalig ausgebaut, Linie 1 wurde bis zum Jahnweg (heute: ul. Jeziorej) verlängert, wofür ein kurzer Abschnitt der bisherigen Strecke zum Haltepunkt Alleinstein West stillgelegt wurde.
Im September 1939 wurde in Olsztyn der Betrieb mit Oberleitungsbussen aufgenommen. Die 1940 eröffnete Obuslinie 2 ersetzte die Straßenbahnlinie 2. Seitdem verkehrte als einzige Straßenbahnlinie nur noch die Linie 1.
Im März 1945 wurden Straßenbahn- und Obusbetrieb in Folge des Zweiten Weltkriegs eingestellt, am 23. Mai 1945 wurde Allenstein als Teil des südlichen Ostpreußens Polen angegliedert. Am 30. April 1946 wurde der Straßenbahnbetrieb wieder aufgenommen. Am 28. Juni 1946 wurde Linie 2 wiedereröffnet. Die Straßenbahn konnte immer weniger den Ansprüchen genügen, die eingleisigen Strecken machten den Betrieb schwerfällig. Am 20. November 1965 wurde der Straßenbahnbetrieb auf beiden Linien eingestellt. 1971 endete der Obusbetrieb in Olsztyn.

Das Kartonmodell der alten Strassenbahn

 

 

 

 

 Link zur Downloadseite


(Bauteile und Anleitung in getrennten Pdf´s)

Sonntag, 23. Oktober 2016

Schmalspurbahnen aus Ungarn - Kartonmodelle in 1:45 als Download - neur Link

Für alle Liebhaber von Schmalspurbahnen gibt es HIER ein paar sehr schön gemachte Modelle ungarischer Schmalspurfahrzeuge zum Download. Die Modelle können vom einigermaßen geübten Modellbauer sehr gut nachgebaut werden. Vielleicht wäre ja auch der Nachbau in Kunststoff mit passender Motorisierung möglich. Die Modelle liegen als PNG-files vor, der Ausdruck ergibt ohne Änderungen Modelle im Massstab 1:45, also europ. Spur 0. Natürlich lassen sich die Modelle auch per Druckertreiber oder Grafiksoftware auf andere Größen skalieren.



Samstag, 22. Oktober 2016

Lone Ranger Town Modelle

In den vierziger Jahren kam bei vielen amerikanischen Kindern Frühstücksflocken von General Mills auf den Tisch und das möglichst oft. Der Grund waren die Rückseiten der Kartons, auf denen Gebäude passend zu den Western Geschichten über den "Lone Ranger" gedruckt waren. Es gab insgesamt 9 verschiedene Versionen, zusätzlich konnte man sich gegen Einsendung von Kartondeckeln bei General Mills auch noch Spielpläne und ein paar Spezialmodelle bestellen.

Freitag, 21. Oktober 2016

Das "D-Rad" - ein heute vergessener Motorradhersteller

Die Deutsche Industriewerke AG war ein deutscher Hersteller von Lokomotiven, Eisenbahnwagen, Motorrädern und Automobilen. Sie war in Berlin-Spandau ansässig. Die Deutsche Werke AG, Ende des ersten Weltkrieges aus den Heereswerkstätten und Werften des Deutschen Kaiserreiches hervorgegangen, hatte ihren Sitz in Berlin, auch wenn der Werftbetrieb weiterhin in Kiel war. Alle Aktivitäten, die nicht mit dem Schiffsbau zu tun hatten, waren ebenfalls in Berlin zusammengefasst. 1924 kam die Umbenennung der Berliner Konzernteile in Deutsche Kraftfahrzeugwerke AG. Schließlich hieß die Firma Deutsche Industriewerke AG
1922 begann der Fahrzeugbau mit der Fertigung von Motorrädern unter dem Markennamen D-Rad. 1925–1926 wurden auch Automobile unter dem Namen D-Wagen gebaut. 1926 wurde aus der Automobilabteilung zunächst ein Montagewerk der US-amerikanischen Marke Durant. 1927 pachtete DKW das Werk für die Produktion ihrer Automobile ab 1928. 1932 wurde auch der Motorradbau eingestellt. 1933 kaufte die inzwischen gegründete Auto Union das Werk auf. Von 1922 bis August 1932 wurden in Spandau etwa 60.000 Motorräder der Marke D-Rad gebaut. Die bekanntesten Modelle waren Star, M-23, M24, R-O/4, R-O/5, R-O/6, R-9, R-10, R-11 und R-20. Das M-23 hatte einen 2-Zylinder-Boxermotor mit 3 PS, ab Modell R-O/4 gab es einen 1-Zylinder-Motor mit 500 cm³ und 8 PS. Das R 1/4 hatte 12 PS, die R-10 ca. 20 PS. Das D-Rad R-20 wurde speziell für die damals (1931) „steuerfreie Klasse“ mit einem 200 cm³ großen 1-Zylinder–Zweitaktmotor, der etwa 6 PS leistete, konstruiert. Sein Motor wurde von der Firma Bark (Dresden) zugezogen.

Montag, 17. Oktober 2016

Wordsworth Model Railway - Kartonmodelle in 00-Scale bzw. 1/76

Einmal etwas anders sind diese einfachen aber gut gemachten Modelle aus England. Viel von diesem Angebot ist sicherlich auch für den Modellbahner vom Kontinent zu gebrauchen.















Hier geht es zu Wordsworth Model Railway

Katalog der Schmalspurdampflokomotiven von Baldwin Locomotive Works

Noch ein historisches Dokument. Die Firma Baldwin hat für ihr Lieferprogramm einen sehr informativen Katalog herausgegeben. Hier als Pdf zum Download. Die Datei ist etwa 5 Mb groß.